Leserbriefe

Novmber 2017

Leserbrief zum Artikel "Totale Flaute" vom 11. November 2017 von Thomas Faltin im Schwarzwälder Boten

Sieht so unabhängiger Journalismus aus? Nach meiner Meinung nach ein ganz klares NEIN!

Obwohl im Artikel „Windkraftziele kaum noch erreichbar“ auf Seite 4 klar und deutlich steht, dass der Schwarzwald und die Schwäbische Alb bei der Windhöffigkeit sehr zu wünschen übrig lassen und Anlagen in diesen Gebieten kaum wirtschaftlich betrieben werden können, redet der Kommentator dem grünen Umweltminister das Wort, der durch eine „Regionalisierungskomponente“ den Investoren in unserer Region den Weg zu den Fördertöpfen der Energiewende doch noch öffnen möchte. Am Schluss seiner Ausführungen spricht der Kommentator dann noch von den Konsequenzen durch die „Verschandelung“ durch die Strommasten. Was für ein Hohn angesichts der in den Himmel wachsenden Monsterwindanlagen in unseren Wäldern und dem damit verbundenen Landschaftsverbrauch. Von den Gefahren für Menschen, die im unmittelbaren Umfeld dieser Anlagen wohnen müssen, hat er offensichtlich auch noch nichts gehört oder es kümmert ihn einfach nicht. Das jedenfalls suggeriert der Satz in dem Artikel: „Neben den üblichen Bedenken, die Windkraftgegner auch an anderen Orten einbringen...“ Noch nie habe ich bis heute einen kritischen Artikel in unseren Tageszeitungen gelesen, der sich mit dieser immer deutlicher werdenden Problematik beschäftigt. Ist dieses Thema etwa zu schwierig oder widerspricht es einer bestimmten Zielsetzung unserer Regionaljournalisten?

Jacques Barthillat
Furtwangen-Rohrbach

12. November 2017





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Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwalds St. Märgen e.V.
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